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Max soll das Gymnasium schnellstens verlassen.
Erfahrungen des rechenschwachen Schülers Max - geschrieben aus der Sicht der Mutter.

Schon im Montessorikindergarten/Frankfurt wurde mir mitgeteilt, dass Max sich nicht für das Zahlenmaterial interessiere. Damals maß ich dem keine Bedeutung bei (dass es so etwas wie "Dyskalkulie" gibt, wusste ich damals nicht, sonst wäre Max und der ganzen Familie viel erspart geblieben).

Gleich zu Anfang der Grundschule, hatte Max Probleme mit Rechnen: Ob Plus, Minus, Multiplizieren oder Dividieren - ohne nachdrückliche Hilfe meinerseits, war nichts möglich. Andere Fächer waren dagegen problemlos. Deshalb glaubte ich viele Jahre, Max hätte keinen Spaß an Zahlen und wäre einfach zu bequem, sich damit auseinander zu setzen. Seine Rechenschwäche bescherte ihm während der ganzen Grundschulzeit viel Gebrüll und Ungemach und mir so manche schlaflose Nacht, da ich immer wieder überlegte, wie ich meinem Sohn mit Mathe helfen könnte. Unser Mutter-Sohn-Verhältnis litt sehr stark und ich holte mir pädagogischen Rat ein. Außer der Diagnose, Max Intelligenz reiche wohl nur für die Realschule, kam damals nicht viel rum.

Da Max in allen anderen Fächern mit guten und sehr guten Leistungen glänzte, sah ihm die Grundschule die befriedigenden bis ausreichenden Mathearbeiten nach, zumal er zusehends in Kopfrechnen sehr gut wurde (wahrscheinlich hat er alles auswendig gelernt, da er ein sehr gutes Gedächtnis besitzt). Max wurde mit der Note "3" und einer glatten Gymnasial-Empfehlung aus der Grundschule entlassen.

Auf dem Gymnasium nahm das Mathedrama dann seinen Lauf: Max verstand zusehends gar nichts mehr, schrieb zunächst noch "ausreichend", dann "mangelhaft" und ab der 7. Klasse sogar "ungenügend". Und dies trotz intensiver Nachhilfe, täglicher Hausaufgabenbetreuung und Kumon-Förderprogramm (ein asiatisches Matheaufbau-Programm). Der damalige Mathelehrer gab Max jedoch kein "ungenügend", da er diese Note für nahezu "unausgleichbar" hielt und er dem Jungen die Zukunft nicht verbauen wolle.

Irgendwann im Laufe der 7. Klasse klagte ich einer damals mit mir bekannten Grundschul-Direktorin mein Leid. Diese diagnostizierte sofort "Dyskalkulie" und empfahl mir das RESI-Institut in Volxheim. Unabhängig von dieser Direktorin kam auch die Kumon-Lehrerin in Frankfurt zu dem gleichen Ergebnis. Sie kannte Max mittlerweile und testete ihn hinsichtlich Rechenschwäche. Die Empfehlung auch hier: Dringend einen Dyskalkulie-Test machen zu lassen.

Sofort meldete ich Max bei RESI in Volxheim an, musste dann aber fast noch ein Jahr warten, bis endlich ein Test-Termin frei war. Das Testergebnis war eindeutig: Max hatte eine massive Dyskalkulie und musste dringend therapiert werden. Die Therapie ging dann richtig los ab Januar 2006.

Mittlerweile war Max in der 8. Klasse des Gymnasiums und kam in Mathe gar nicht mehr mit. Die neue (frisch aus dem Referendariat entlassene) Mathelehrerin, die auch seine neue Klassenlehrerin war, wurde von mir sofort ins Bild gesetzt, das Dyskalkulie-Gutachten vorgelegt und mit Resi-Volxheim Gesprächstermine vereinbart.

Die Gespräche mit der Mathelehrerin, die als studierte Fachkraft leider noch nie von Dyskalkulie gehört hatte, führten nur zu der fachkundigen Erkenntnis: Max sei aber sehr schlecht in Mathe und die "6" kaum abzuwenden. Wie durch einen Zufall schrieb Max dann doch noch eine "5" und bekam ein Gnaden-Mangelhaft in Mathematik zum Halbjahreszeugnis. Trotz Bitten meinerseits, hielt die Mathelehrerin es nicht für nötig den Direktor der Schule zu informieren, um nach einer sinnvollen Lösung zu suchen. Erst ein drängender Brief meinerseits an den Direktor persönlich brachte den Stein ins Rollen - doch leider in die ganz falsche Richtung.

Nachdem das Gutachten nun schon 7 Monate bei der Mathelehrerin vor sich hin schlummerte, kam man jetzt seitens der Fachkonferenz Mathematik zu der Erkenntnis, dass man solche Kinder am Gymnasium nicht wolle. Zitat:" Man müsse das nicht fördern und würde es deshalb auch nicht tun. Ich solle mir eine Schule suchen, die Dyskalkulie fördere und zwar schnell! Denn die "6" an ihrer Schule und das damit verbundene Sitzenbleiben sei so gut wie sicher." Sodann drückte man mir einen Zettel in die Hand mit der Nummer vom Ministerium in Mainz. Dahin solle ich mich wenden, denn dort säßen die Leute, die dafür bezahlt würden, Schulen ausfindig zu machen, die Dyskalkulie förderten!

Mittlerweile war das Schuljahr fast zu Ende, es war 4 Wochen vor Zeugnisausgabe und ich stand da mit meinem Sohn und wusste nicht, was ich machen sollte.

Die Odyssee begann.

Zuerst ging Max eine Woche zur Probe auf eine Waldorfschule hier in der Nähe. Die lehnte ihn ab, da er nicht zu ihnen passe. Dann ging ich mit seinem letzten Zeugnis zur benachbarten Realschule, die hätten ihn selbstverständlich aufgenommen, wiesen mich aber darauf hin, dass die Matheprobleme bei Ihnen ja weiter gingen und die Haltung des Gymnasiums, einem Schüler mit diagnostizierter Dyskalkulie eine "6" zu geben, nicht nachvollziehbar und keine Lösung sei.

Das Ministerium Mainz riet mir, dem Gymnasium mitzuteilen, dass Max nach den Sommerferien auf eine Realschule gehe. Das Gymnasium würde ihm dann sicher eine "5" geben, da es ja nicht sein könne, dass er auch auf der Realschule, die 8. Klasse wiederholen müsse (in den anderen Hauptfächern hatte er 2x die Note befriedigend und 1x die Note ausreichend, in den Nebenfächern hatte er keine 5en)).

Also teilte ich dem Gymnasium mit, der Max würde nach den Ferien die Realschule besuchen und man möge ihm doch eine pädagogische "5" geben, damit er nicht die 8. Klasse wiederholen müsse. Der stellvertretende Direktor sah das genauso, bat mich aber noch, mit der zuständigen Mathelehrerin zu reden. Diese wollte sich das ganze noch mal überlegen und mit sich ringen.

Eine Woche vor Zeugnisausgabe, teilte mir die Mathelehrerin am Telefon mit, dass sie mit sich gerungen hätte, das "ungenügend" aber ihrerseits unausweichlich sei. Und die 3.Mathearbeit, die Max aufgrund seiner Waldorf-Hospitation verpasst hatte, bräuchte er auch nicht nachzuschreiben, er schriebe ja eh nur "ungenügend". Auf meine Frage, ob Sie einem mit starken motorischen Störungen diagnostizierten Schüler auch ein "ungenügend" in Sport gäbe, beantwortete sie mit einem süffisanten Lachen.

Nun war also klar, Max bekommt eine "6"! Damit war für mich klar, dass ich meine an diesem Gymnasium zur 5.Klasse angemeldete Tochter dort sofort abmelde - denn einer Schule, die derart ausgrenzend und menschenverachtend mit der Zukunft von Kindern umgeht, wollte ich kein Kind mehr anvertrauen. Menschen wie Systeme lernt man hinsichtlich ihrer Tauglichkeit immer in Krisenzeiten kennen! So auch Schulen!

Die Ereignisse fingen an, Purzelbäume zu schlagen, deshalb werde ich sie im folgenden auflisten, um sie nachvollziehbar zu machen:

1. Ich rief einen mir seit Schülertagen gut bekannten Direktor eines Gymnasiums an, an dem ich selbst schon unterrichtet hatte. Dieser verstand die Haltung des Gymnasiums, das mein Sohn besuchte, nun überhaupt nicht und riet mir dringend, mich massiv gegen die "6" zu wehren.

2. Tagsdrauf meldete ich meine Tochter an einem anderen Gymnasium an und bat dort um pädagogischen Rat, was ich mit meinem Sohn machen soll und ob sie mir die Realschule empfehlen. Auch der Direktor dieses Gymnasiums war entsetzt, ob der "6", die das andere Gymnasium meinem Sohn geben wolle und bestand darauf, dass Max auf jeden Fall versetzt werden müsse und bei ihm auf jeden Fall in die 9. Klasse gehen soll, da seine Leistungen außer in Mathe ja in Ordnung seien. Dieser Direktor riet mir, alles einzuschalten, was Rang und Einfluss hat. Sobald das Zeugnis, das Kindern, die das Klassenziel nicht erreichen, 2 Tage vor regulärer Zeugnisausgabe per Post zugeschickt werden muss (so Schulgesetz) bei uns zu Hause einträfe und ich das "Sitzenbleiben" schriftlich hätte, solle ich aber noch mal mit der Schule reden und mich in Gutem einigen.

3. Das Zeugnis kam weder zwei Tage noch einen Tag vor Schulschluss und beide Direktoren, die ich um Rat gefragt hatte, waren sicher, dass Max versetzt sei, da das Zeugnis nicht per Post zugestellt worden war, wie es ja Gesetz sei.

4. Max kam am Tag der Zeugnisausgabe mit einem "Nicht-versetzt-Zeugnis" nach Hause, war mittlerweile völlig mit den Nerven fertig und einem psychischen Zusammenbruch nahe!

5. Also rief ich sofort wieder den Direktor des Gymnasium an, in dessen 9.Klasse er künftig gehen soll. Dieser riet mir, sofort den Direktor des derzeitigen Gymnasiums anzurufen, die Formfehler hinsichtlich der nicht nachgeschriebenen Mathearbeit und des zu spät übergebenen Zeugnisses herauszustellen und auf einer "5" in Mathe zu bestehen. Notfalls solle der "alte" Direktor ihn anrufen.

6. Also rief ich kurz vor 12.00 Uhr an der Schule an, ließ mich direkt mit dem Direktor verbinden, der nur über Umwege zu erreichen war und stritt mich heftigst, wurde dabei sogar verbal mit rechtlichen Konsequenzen bedroht, die ich nur aufgrund der vielen Formfehler der Schule abschmettern konnte.

7. Der Streit hatte ein Telefonat der beiden Direktoren zur Folge und mündete in eine Versetzung unseres Sohnes in die 9. Klasse, sprich: Man gab ihm eine "5", das Zeugnis wurde umgeschrieben.

Fazit: Ganz sicherlich "Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt".

Aber darum geht es nicht. Was bleibt, ist ein ganz bitterer Beigeschmack, denn hier ging es nie um gewinnen, sondern darum, wie einem Kind mit diagnostizierter Dyskalkulie sinnvoll geholfen werden kann, bzw. wie eine Schule, auch eine weiterführende, mit einem solchen Problem umgeht.

Es ging auch nie um Versetzen oder Nichtversetzen. Denn ob Max in der 9. Klasse des nächsten Gymnasiums zurecht kommt und ob er dort wirklich das vom Direktor versprochene Verständnis seitens der Mathelehrerschaft erhält, bleibt erstmal abzuwarten.

Unser Fall zeigt doch eines ganz klar: Es herrscht Willkür an deutschen Schulen (positiv wie negativ), wenn es um Sonderförderung geht und darum, Kindern zu helfen, wenn sie am meisten Hilfe brauchen. Willkür tritt immer dann auf, wenn die Gesetzeslage unklar ist. Und unklar ist sie ganz eindeutig, wenn es um Dyskalkulie geht, die ja immer noch lapidar als "Matheschwäche" abgetan wird und als Entschuldigung für schlechte Mathenoten seitens der Eltern und Kinder vom Tisch der Schulen gefegt wird.

Dass es sich lohnt, für eine Gesetzesgrundlage im Umgang mit Dyskalkulie zu kämpfen, zeigt das Handling anderer Länder, beispielsweise der USA, wo der Umgang mit Dyskalkulie und Legasthenie per Schulgesetz definiert ist. In diesem Zusammenhang möchte ich meinem Fallbeispiel einen Erfahrungsbericht meiner Schwester anhängen, die in USA lebt und zwei schulpflichtige Jungs hat.

Ein Fallbeispiel aus einer typischen public school in USA - zur Anregung und wie es idealerweise hier in Deutschland auch sein könnte!

geschrieben von Max Tante, die seit 10 Jahren in USA lebt:

Die "Leidensgeschichte" meines Neffen ueber die letzten Jahre zu verfolgen, hat mich viel Male  mit Zorn, Trauer und Sprachlosigkeit ueber das kirchliche Gymnasium versetzt. Denn ich habe selbst einen Sohn, bei dem bereits mit vier Jahren eine Lernschwaeche diagnostiziert wurde und heute in der 7. Klasse bereits 2 mal die "Honor Role" geschafft hat - denn wir leben in den USA und mein Sohn geht auf eine amerikanische oeffentliche Schule und die Art, wie hier mit Lernschwaechen oder "learning difference" wie man bevorzugt sagt, umgegangen wird, koennte kaum kontraerer zu Deutschland sein.

Jede amerikanische public school verfuegt neben dem Lehrkoerper und administativen Personal ueber ein Kontingent an Fachkraeften: eine Sprachtherapeutin, eine Schulpsychologin, mehrere Special Educators (dies sind Lehrer mit einer Spezialausbildung fuer learning differences), Counselors, die bei Bedarf Kinder mit Verhaltensauffaelligkeiten betreuen sowie Hilfskraefte fuer Kinder mit massiven physischen Handicaps (Rollstuhl, Epilepsie etc.) oder psychischen Auffaelligkeiten wie z.B. Autismus oder Asperger.

Eine public school MUSS jedes  Kind, welches im Schulbezirk lebt, aufnehmen und hat die Pflicht jedem Kind das Curriculum nahezubringen unter Wahl der fuer das Kind am besten geeigneten Lehrmethode. Dies ist mittlerweile auch gesetzlich festgeschrieben. Der beruehmte "No Child Left Behind Act" wurde vor nicht allzu langer Zeit von Bush ratifiziert. In der Praxis heisst das: Kommt ein Kind im Rollstuhl an die public school und diese kann keine betreuende Kraft zur Verfuegung stellen, haben die Eltern das Recht, die Schule zu verklagen und auf diese Kraft zu bestehen. Kommt ein Kind mit Dyskalkulie zu der Schule und es steht kein darauf spezialisierter Educator bereit, dito.

Mit der bei meinem Neffen diagnostizierten Dyskalkulie waere an einer amerikanischen public school wie folgt vorgegangen worden: Die Klassenlehrerin stellt fest, dass Max Probleme mit Zahlen hat und findet keinen Weg, ihm Zahlen naeher zu bringen. Erster Schritt wird ein Gespraech mit den Eltern sein, denn die Zusammenarbeit zwischen Eltern und Schule wird gross geschrieben. Es wird das Einverstaendnis der Eltern erbeten, Max von der Schulpsychologin und einem special educator testen zu lassen. Geben die Eltern ihr schriftliches Einverstaendnis, werden diese Tests umgehend vorgenommen. Max Test ergibt eindeutig Dyskalkulie, eine in den USA anerkannte und auch verbreitete learning difference. Damit qualifiziert sich Max sofort fuer den an der Schule integrierten Foerderunterricht. Die Klassenlehrerin, Psychologin, und Fachkraft fuer Lernschwaechen, treffen sich mit den Eltern und legen schriftlich ein IEP (Individual Education Program) fest. Dies ist ein viele Seiten umfassendes Dokument, in dem Schritt fuer Schritt Lehrmethoden und Lernziele fuer das Kind fuer ein Jahr festgelegt werden.

Ab sofort wird Max mehrmals die Woche aus dem Regulaerunterricht fuer eine Stunde herausgenommen, meist waehrend Mathe, und erhaelt speziell auf ihn zugeschnittenen Matheunterricht. Er schreibt zwar nach wie vor Tests in Mathe mit, seine Noten zaehlen aber in diesem Fach nicht, da er ja eine anerkannte learning difference hat. Was zaehlt, sind die Fortschritte, die er in seinem IEP macht und ob die Fachkraefte es schaffen, die darin definierten Lernziele zu erreichen. 2 bis 3 mal im Jahr findet ab sofort eine Konferenz mit den Eltern statt und die Lernziele werden ueberprueft, ggf. modifiziert, je nach Erfolg.

Ich habe mich vor einem Jahr selbst als Lehrerin fuer Erwachsenenbildung zertifizieren lassen und musste dafuer auch mehrere Kurse besuchen. Das erste, was ich lernte war, dass jeder Lehrer die Pflicht hat, ALLEN Schuelern das Curriculum nahezubringen und dass er kreativ sein muss in der Wahl der Lehrmethode um auf die unterschiedlichen Arten des Lernens und Wissenserwerbs der einzelnen Schueler eingehen zu koennen. Schaffen es Schule und Lehrer nicht, so gilt nicht der Schuler als dumm, sonder die Schule und der Lehrer als unfaehig.

Einmal im Jahr, im April, werden an allen Schulen der USA standardisierte Tests durchgefuehrt, die den Stoff des gesamten Schuljahres ueberpruefen. Die Tests kommen von zentraler Stelle, die Schule oder Lehrer haben also keine Ahnung, welche Fragen gestellt werden. Die Ergebnisse der Tests haben fuer die Schueler KEINE Auswirkungen, sehr wohl aber fuer die Schule und Lehrer. Denn schneidet eine Schule unter Landesdurchschnitt ab, so wird diese Schule vom Schulbezirk zur Rechenschaft gezogen und muss Plaene vorlegen, wie sie die Leistungen der Schueler verbessern kann. Da die Ergebnisse in der Zeitung veroeffentlicht werden, gilt nach amerikanischer Auffassung auch nicht, dass an dieser Schule besonders viel dumme Schueler sind, sondern die Meinung ist, dass die Schule unfaehig ist.

Abschliessend moechte ich auf meinen 12jaehrigen Sohn zurueckkommen, der bis heute ein IEP wegen seines Sprachverarbeitungsproblems hat und von 1. Klasse an Foerderunterricht bekommen hat. Er ist nicht nur akademisch kompetent betreut worden, sondern hat in der Klasse und seinem Foerderunterricht sehr viel Motivation und menschliche Waerme von enorm bemuehten Lehrern und special educators erfahren, die oft auch nach der Schulzeit mit ihm Aufgaben durchgesprochen haben. Er hat jetzt in der 7. Klasse sogar die Honor Role geschafft, d.h. er hat in jedem Fach durchschnittlich eine B (die Note Gut). Haette man mir das vor einigen Jahren gesagt, so waere ich sicherlich in Traenen ausgebrochen, denn ich haette es nie fuer moeglich gehalten. Ohne die hier uebliche Foerderung und besonders auch die Vorbehaltlosigkeit und Akzeptanz von learning differences, waere dies auch sicherlich nicht moeglich geworden.

Last not least moechte ich darauf hinweisen, dass amerikanische public schools kostenlos sind. Alle Buecher, Computer, selbst Stifte und Papier werden gestellt und die Foerderprogramme sind selbstverstaendlich ebenfalls kostenfrei.

Weitere Fallberichte auf anderen Homepages: hier
(Schicken Sie uns Ihren Vorschlag für einen interessanten Fallbericht als Textdatei oder als Web-Link!)


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